
„Mein Team hat aktuell 12.000 offene Tickets. Sicherheit ist Priorität, aber ich kann nicht alle Themen parallel jagen.” Dieser Satz stammt aus einem Erstgespräch mit dem IT-Leiter eines 250-Mitarbeiter-Unternehmens vor wenigen Wochen. Er ist symptomatisch für die Lage in vielen IT-Abteilungen im Mittelstand. Die Zahl der IT-Themen wächst schneller als die Zahl verfügbarer Mitarbeiter. Neue Cloud-Dienste, neue Sicherheitsanforderungen, NIS2, KI-Tools, Software-Updates und gleichzeitig der laufende User-Support. Das geht sich rechnerisch nicht aus.
Die Lücke wächst und sie schließt sich nicht
Laut Bitkom-Studie sind in Deutschland aktuell ca. 149.000 IT-Stellen unbesetzt. Die durchschnittliche Vakanzzeit für eine IT-Sicherheitsstelle liegt bei über 7 Monaten. Selbst wenn ein Mittelständler bereit wäre, einen Senior-Security-Spezialisten zu 100k+ einzustellen: Er findet ihn oft schlicht nicht.
Gleichzeitig ist die fachliche Tiefe, die heute gefordert ist, kaum von einem einzelnen Spezialisten zu leisten. SIEM, SOAR, EDR, M365 Security, Compliance, Awareness, das sind unterschiedliche Disziplinen, jede mit eigener Komplexität.
Die einzige skalierbare Antwort: Spezialisten teilen
Wenn ein 100-Mitarbeiter-Unternehmen einen SIEM-Spezialisten einstellen will, zahlt es 80–120k € pro Jahr für eine Person, die zu 100 % ausgelastet werden müsste, aber bei einem typischen Mittelständler vielleicht nur 30 % Auslastung erreicht.
Wenn dasselbe Unternehmen einen Managed SIEM Service kauft, teilt es sich Spezialisten mit anderen Unternehmen. Es bekommt Senior-Skills zu Mid-Level-Preisen, oft unter 50 % der internen Vollkosten und ist sofort verfügbar, nicht erst nach 7 Monaten Suche.
Was Managed Services konkret abdecken können
Bei mosaic IT decken Managed Services typischerweise 30–50 % der täglichen IT-Last ab. Konkret:
- Backup-Management inklusive Restore-Tests
- Mail-Security mit ATP, Verschlüsselung und Archivierung
- Endpoint Security mit zentraler Konsole und Patch-Management
- Firewall-Betrieb inklusive Regelpflege und VPN
- 24/7 Monitoring mit Incident Response
- Awareness-Kampagnen und Phishing-Simulationen
- Compliance-Reports für ISO 27001, NIS2, BSI
Was beim internen IT-Team bleibt: ERP-Betreuung, fachapplikative Themen, User-Support, IT-Strategie. Also genau die Themen, die unternehmensspezifisch sind und nicht ausgelagert werden können.
Was Managed Services NICHT sind
Klare Abgrenzung: Managed Services sind nicht „Outsourcing nach indischem Vorbild”. Wir reden hier nicht über Lohnkostenarbitrage. Wir reden über:
- Fester Ansprechpartner (Single Point of Contact) statt Hotline-Karussell
- Service Desk mit deutschen Muttersprachlern und SLA-getriebenen Reaktionszeiten
- Klare Eskalationspfade bis in die Geschäftsführung
- Quartalsweise Service-Reviews mit Handlungsempfehlungen
- Bei größeren Kunden: Technical Account Manager mit monatlichem Vor-Ort-Termin
Das ist Partnerschaft, kein Service-Ticket-System.da.
Was bedeutet das für Ihr IT-Team?
Drei Effekte, die wir bei unseren Kunden konsistent sehen:
- 30–40 % weniger Stress im Tagesgeschäft (gemessen an Krankenstand und Überstunden im IT-Team)
- Höhere Mitarbeiterbindung – IT-Mitarbeiter wollen strategisch arbeiten, nicht nur Tickets schließen
- Schnellere Umsetzung interner Projekte – weil Kapazität frei wird
Managed Services sind kein Verlust von Kontrolle, sondern ein Gewinn an Fokus.